Die Regeln

Regelergänzungen
der regionalen Vorausscheidung zur
Deutschen Mannschaftsmeisterschaft
im Brettspiel 2020

Regeln – Version 0.0 – Stand: 6.11.2019

(Letzte Änderungen in blauer Schrift.)

Grundsätzliches

Die Startreihenfolge richtet sich immer nach dem Turnierplan und nicht nach den in den Spielregeln beschriebenen Auslosungsverfahren. Das Amt des Bankhalters, Schriftführers etc. übernimmt immer der Startspieler. Er hat dabei alle Aktionen deutlich sichtbar und für alle Mitspieler nachvollziehbar auszuführen.

Jeder Spieler hat das Recht, die Anzahl des vorhandenen Spielmaterials zu zählen und die Vollständigkeit durch erneutes Zählen nach dem Spiel zu kontrollieren.

Bei Spielen mit Würfeln einigt sich jeder Tisch vor Spielbeginn darauf, wie mit gekippten, heruntergefallenen oder übereinander liegenden Würfeln umzugehen ist. Sollte dieses nicht geklärt sein, wird mit allen am letzten Wurf beteiligten Würfeln nochmals gewürfelt.

Nach jedem Mischen von Spielmaterial wie Karten oder Plättchen, ist durch einen zweiten Spieler abzuheben.

Die Veranstalter behalten sich vor, eventuell Original-Material durch andere Materialien zu ersetzen (statt Chips z. B. Spielgeld oder Punktnotation auf separatem Papier). Genaueres hierzu wird erst unmittelbar vor jedem Spiel bekannt gegeben.

Die Punktewertung pro Tisch ist 5-3-2-1. Bei geteilten Plätzen werden die Punkte für die belegten Plätze gleichmäßig auf die Gleichrangigen verteilt (z. B. 2,5 Punkte bei geteiltem 2. und 3. Platz).

Die punktstärkste Mannschaft gewinnt das Turnier.

Bei Punktegleichstand entscheiden folgende Kriterien in der aufgeführten Reihenfolge über die Platzierung: der beste Platzdurchschnitt (unter Berücksichtigung geteilter Plätze), die meisten zweiten Plätze, die meisten dritten Plätze, bessere Platzierung des besten, zweitbesten, drittbesten Einzelspielers.

Für den Turnierort “Brettspielwelt” gelten die dortigen Regelungen zu Spielauswahl und Turniermodus.

Die Spiele werden in der Reihenfolge der nachfolgenden Regelergänzungen gespielt.

Zeitlicher Rahmen

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass jedes Spiel ohne Zeitlimit zu Ende gespielt wird. Erfahrungsgemäß wird ein Turnier inklusive Pause 6 bis 7 Stunden, in Ausnahmefällen auch schon mal 8 Stunden, dauern.

Den Veranstaltern ist es freigestellt – auch während einer Partie – Zeitbeschränkungen pro Zug (z. B. mit Hilfe einer Sanduhr) einzuführen. Diese Regelung sollte sehr behutsam eingesetzt werden, z. B. wenn eine überlange Turnierdauer absehbar ist.

Auf die mögliche Einführung einer Zeitbeschränkung, sollte der regionale Veranstalter bereits vor Spielbeginn hinweisen.

Sollte sich herausstellen, dass ein Spiel bei maximal 25 Prozent (1-4 Tische) der Tische extrem viel länger dauert als beim Rest der Tische, kann der Veranstalter ankündigen, das Spiel nach einer gewissen Anzahl von Zügen bzw. nach Ablauf einer gewissen Zeit abzubrechen.

Ganz schön clever

Bis auf folgende Ergänzungen gelten die Originalregeln von Schmidt Spiele.

Änderung zu „Die passiven Spieler“: Zur besseren Nachvollziehbarkeit bekommen die passiven Spieler die Würfel nacheinander in Spielerreihenfolge auf dem Silbertablett serviert.

Auf den Spuren von Marco Polo

Bis auf folgende Ergänzungen gelten die Originalregeln von Hans im Glück, sowie die offizielle Hans im Glück FAQ V3 vom 14.08.2018.

Festlegung zu „Aufbau“: Es wird die Profi-Variante mit den geänderten Verteilungen von Stadtboni, Charakteren und Zielkarten, gemäß Seite 15 der Regel gespielt.

Erläuterung zu „Rundenablauf – Neuen Startspieler bestimmen“: Bei der Bestimmung des neuen Startspielers wird ausschließlich betrachtet, wer zuletzt die Aktion „Reise“ durchgeführt hat. Anderweitige Reiseschritte über erfüllte Aufträge oder benutzte Stadtkarten sind hierfür irrelevant.

Erläuterung zu „Reisen – Besonderheiten“: Wird ein Handelsposten aus Beijing versetzt, so rutschen die Handelsposten auf niedrigeren Plätzen auf den leergewordenen Platz auf.

Erläuterung zu „Aufträge nehmen“: Will man zwei neue Aufträge nehmen, so muss man zuvor erst alle alten offenen Aufträge abwerfen.

Erläuterung zu „Zusatzaktionen – 1 Auftrag ausführen“: Ein Spieler kann einen Auftrag auch dann erfüllen, wenn er nicht alle Belohnungen erhalten kann oder will.

Erläuterung zu „Die Stadtkarten“: Für alle Stadtkarten gilt: Erst alles Geforderte abgeben, dann alles auf einmal bekommen. Nicht erlaubt sind Kettentauschen (1 Rohstoff ⇔ 2 Kamele) oder Einzelschrittreisen (bei den Karten, die Reiseschritte erlauben).

Änderung zu „Spielende und Schlusswertung – Gleichstand“: Haben zwei Spieler gleich viele Punkte und Kamele, so teilen sie sich den Platz. Auf die Ermittlung, wer das größere Kamel ist, wird verzichtet. 😉

Erläuterung zu „Die Charaktere – Mercator Ex Tabris“: Der Spieler mit diesem Charakter bekommt genau die Ware, die in der vom anderen Spieler besetzten Marktzeile in der ersten Spalte zu sehen ist.

Erläuterung zu „Die Charaktere – Wilhelm von Rubruk“: Nach seiner kompletten Bewegung erhält Wilhelm von Rubruk für jeden in dieser Bewegung gesetzten Handelsposten die Boni der Stadt, in der der Handelsposten jetzt steht, sofern es Boni gibt. Wurde ein Handelsposten während der Reise gesetzt und sofort wieder versetzt gibt es nur die Boni der Stadt, auf der der Handelsposten am Ende von Wilhelms Reise steht.

6 nimmt!

Es gelten die Originalregeln von Amigo.

Es ist noch offen, ob die Profi-Variante zum Einsatz kommt.

Der Palast von Alhambra

Bis auf folgende Ergänzungen gelten die Originalregeln von Queen Games.

Änderung zur „Spielvorbereitung“: Auf den Beutel wird verzichtet. Die Gebäudeplättchen werden verdeckt gemischt und neben dem Spielplan ausgelegt.

Änderung zur “Spielvorbereitung – Verteilung des Startgeldes”: Es werden nacheinander vier Stapel Geld mit einem Mindestwert von 20 gebildet, gemäß den Originalregeln. Sind alle vier Stapel fertig, bekommt der Startspieler den Stapel mit den wenigsten Karten, der zweite Spieler den mit den zweitwenigsten, usw. Haben zwei Stapel die gleiche Kartenanzahl, geht der Stapel mit der niedrigeren Gesamtsumme an den weiter vorne sitzenden Spieler. Herrscht auch hier Gleichstand, geht der zuerst gezogene Stapel an den weiter vorne sitzenden Spieler.

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